DEA Deutsche Eliteakademie

Institute an der DEA / Kunst und Geschichte in der Medizin (IKGM)

Kunst und Geschichte in der Medizin (IKGM)

Institutsdirektor: Prof. Franz Schilke
Institutsinhaber:Deutsche Eliteakademie

Dieses Institut unterscheidet sich in seiner Aufgabenstellung ganz erheblich von den gängigen Einrichtungen an Universitäten, die sich erstlinig mit der Geschichte der Medizin beschäftigen, während sich das IKGM vorrangig mit der Darstellung und Illustration der Kunst in der Geschichte der Medizin auseinandersetzt.

Dabei sucht das IKGM die Verbindung in Malerei, Bildhauerei, Graphik und Design zur Medizin aus der gesamten Menschheitsgeschichte zu katalogisieren und zu bewerten, um sich mit jener Vorgehensweise in dieser sehr spezifischen wissenschaftlichen Form als ein Lehrinstitut für Kunstgeschichte der Medizin zu verstehen.
Hier spannt das IKGM den Bogen von der ersten bildlichen Darstellung medizinischer Anwendungen in der Frühgeschichte bis hin zur Gegenwartskunst und ihrer Auseinandersetzung mit der Medizin und den damit verbundenen Krankheitsbildern, um gleichsam es ovo die medizinische Kunstgeschichte von der Urzeit bis zur Kunst unserer Tage detailliert zu beleuchten.
 
Die Medizin zählt zu den ältesten Errungenschaften der menschlichen Kultur. Über Jahrtausende hat sie dem Menschen gedient, seinen Weg durch die Geschichte begleitet, sich dabei gewandelt, verändert und stets erneuert und wurde dabei immer wichtiger.
In der römischen Kaiserzeit hat Seneca, der große Weise des Augustinischen Zeitalters, diese elementare Seinsweise des Menschen in die klassische Trias gefasst: Intermissio voluptatum, Dolor corporis und Metus mortis. Die unverhoffte Unterbrechung des Wohlbefindens, die Störung der alltäglichen und gewohnten Lebensvollzüge,      Alarmierung und Peinigung durch den Schmerz und die drohende aufkeimende Furcht vor dem Tod sind es, die den Menschen vom ersten Tag seines Bewusstseins an immer wieder anfechten. In dieser urmenschlichen Situation der Not bleibt der Mensch nicht stumm. Der demonstrative und appellative Charakter der Schmerzäußerung, der Schmerzfreiheit, der Not signalisiert und nach Beistand ruft, hat den Helfer, die ärztliche Kunst, und schließlich die medizinische Wissenschaft ins Leben gerufen. Darauf aufbauend ist der Arzt eine Figur der Menschheitsgeschichte, die Medizin als ärztliche Kunst oder als medizinische Wissenschaft ein fundamentaler integraler Bestandteil aller menschlichen Gesellschaften zu allen Zeiten, in allen Kulturen, bei allen Völkern.
 
Demzufolge betrachtet sich das Institut für Kunst und Geschichte der Medizin als ein Chronist der darstellenden Kunst in der Medizin, die sich in dieser spezifischen Form mit beiden Polen wissenschaftlich auseinandersetzt und deren Ergebnisse in den unterschiedlichsten Medien wie Ärztemagazinen, Buchwerken und im Internet weltweit publiziert werden.
 
Studierenden an der IKGM wird die kunstgeschichtliche Seite der Medizin erschlossen – sie erhalten einen fundierten Einblick in die Darstellungsvielfalt und die Kulturleistungen auf diesem Gebiet und können sich das erlangte Wissen von der DEA Deutsche Eliteakademie AG zertifizieren lassen.
Das kulturelle Engagement der Deutschen Eliteakademie spiegelt sich im Institut für Kunst und Geschichte der Medizin wider.
Direktor des Instituts für Kunst und Geschichte der Medizin ist Herr Prof. Franz E. Schilke, München.
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