DEA Deutsche Eliteakademie

Studiengänge an der DEA / Prüfungsordnung

Prüfungsordnung

 

DEA Deutsche Eliteakademie AG



RahmenPrüfungsordnung
Deutsche Eliteakademie

 
 
 

DEA Lehr- und Prüfungszentrum

§ 1.           Geltungsbereich

Diese Rahmenstudienordnung legt die Grundsätze für die Gestaltung der Prüfungen in allen Studiengängen der Deutschen Eliteakademie fest. Sie wird durch die Rahmenstudienordnung sowie die Studien- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Studiengänge ergänzt.
 

§ 2.           Zweck und Art der Prüfungen, allgemeine Bestimmungen

(1)   Durch Prüfungen wird festgestellt, ob die Studierenden das jeweilige Studienziel erreicht haben.
(2)   Bis auf die Abschlussprüfung werden alle Prüfungen studienbegleitend durchgeführt.
(3)   Sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind, können Abschlussprüfungen auch vor Ablauf der Regelstudienzeit abgelegt werden.

§ 3.           Allgemeine Prüfungsgrundsätze

(1)   Leistungsnachweise und Prüfungen werden in der Regel als Einzelprüfungen durchgeführt. Gruppenprüfungen sind zulässig, wenn der Beitrag der einzelnen Kandidatin oder des einzelnen Kandidaten abgrenzbar und individuell zu beurteilen ist.
(2)   Die Durchführung der Abschlussprüfung obliegt dem Prüfungsausschuss und der Prüfungskommission. Für die Durchführung von Teilleistungsnachweisen und die Festlegung der Modulnote sind die Lehrkräfte des betreffenden Moduls zuständig, sofern es sich nicht um den letzten zulässigen Prüfungsversuch handelt.
(3)   Professor/inn/en, Honorarprofessor/inn/en und Lehrkräfte für besondere Aufgaben können für alle Prüfungen ihres Fachgebiets bzw. Studiengangs zu Prüfer/inne/n bestellt werden. Die Lehrbeauftragten sind im Rahmen ihres Lehrauftrags prüfungsberechtigt; dies umfasst auch die Betreuung von Abschlussarbeiten und die Mitwirkung an der mündlichen Abschlussprüfung. Die durch Gesetz übernommenen Lehrkräfte von Fachschulen sind entsprechend ebenfalls prüfungsberechtigt.
(4)   Über jede mündliche Prüfung ist ein Protokoll anzufertigen. Wird eine mündliche Prüfung als Gruppenprüfung durchgeführt, verlängert sich die Prüfungszeit proportional zur Gruppengröße.
(5)   Prüfungsergebnisse und -gutachten sowie Protokolle der mündlichen Abschlussprüfungen werden in die Prüfungsakte aufgenommen.
(6)   Leistungsbeurteilungen werden auf Wunsch unverzüglich durch die zuständige Lehrkraft bzw. Prüfungskommission mitgeteilt. Die Datenschutzrichtlinien sind zu beachten. Schriftliche Leistungsnachweise sind schriftlich nachvollziehbar zu korrigieren und auf Wunsch zurückzugeben. Bei einem nicht bestandenen letzten Prüfungsversuch wird das Original Bestandteil der Prüfungsakte und ein Exemplar der fotokopierten Arbeit ist dem Prüfling auszuhändigen. Auf Antrag ist Einsicht in die persönlichen Prüfungsunterlagen zu gewähren.
(7)   Die Wiederholung einer Prüfung mit dem Ziel, eine bereits mindestens auf „ausreichend” lautende Note zu verändern, ist ausgeschlossen. Wird eine nicht bestandene Prüfung wiederholt, ersetzt das Ergebnis der Wiederholung die vorherige Note.
(8)   Auf schriftlichen, begründeten Antrag werden Studierenden, die infolge einer nachgewiesenen Behinderung anderen gegenüber benachteiligt sind, angemessene Erleichterungen im Studium und bei Prüfungen eingeräumt. Die Erleichterungen sollen die mit der Behinderung verbundenen Nachteile möglichst ausgleichen, ohne dass hierbei eine Minderung der Leistungsanforderungen eintritt. Der Vorsitzende oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet im Benehmen mit den betroffenen Lehrkräften. Über die Entscheidung erteilt das Prüfungsamt einen rechtsmittelfähigen Bescheid.
(9)   Die Studienverwaltung koordiniert die Abwicklung der Prüfungsverfahren und unterstützt verwaltungsmäßig die Fachbereiche.

§ 4.           Leistungsbeurteilungen, Prüfungsnoten

(1)   Jede Prüfung wird von mindestens zwei Prüfern bewertet.
(2)   Leistungsbeurteilungen von Prüfungen und der Abschlussarbeit erfolgen differenziert. Teilleistungsnachweise können undifferenziert beurteilt werden. Bei undifferenzierter Beurteilung wird „mit Erfolg“ bzw. „ohne Erfolg“ vergeben.
(3)   Folgende Noten sind zu verwenden:
1 = sehr gut
Die Note „sehr gut“ ist zu erteilen, wenn die Leistungen durch Eigenart, Wissensumfang und Form sowie durch Klarheit der Darstellung besonders hervorragen.
2 = gut
Die Note „gut“ ist zu erteilen, wenn die Leistungen nach Inhalt und Form erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegen.
3 = befriedigend
Die Note „befriedigend“ ist zu erteilen, wenn es sich um Leistungen handelt, die in jeder Hinsicht durchschnittlichen Anforderungen entsprechen.
4 = ausreichend
Die Note „ausreichend“ ist zu erteilen, wenn die Leistungen trotz vorhandener Mängel im Ganzen den Mindestanforderungen entsprechen.
5 = nicht ausreichend
Die Note „nicht ausreichend“ ist in allen anderen Fällen zu erteilen.
Zur weiteren Differenzierung der Beurteilung sind um 0,3 verminderte oder erhöhte Noten zu verwenden. Die Noten 0,7 sowie 4,3 und 4,7 und 5,3 sind nicht zulässig.
(4)   Weichen die Bewertungen der Prüfer um nicht mehr als eine ganze Note voneinander ab, so gilt der Durchschnitt als Note. Bei größeren Abweichungen setzt der Prüfungsausschuss die Note fest.
(5)   Eine Prüfung ist bestanden, wenn die Note mindestens „ausreichend“ (4,0) ist.
(6)   Die Umsetzung der Noten in das "European Credit Transfer System" (ECTS) lautet:
Noten „ECTS-Grades“
 

bis 1,5 (sehr gut)
A (excellent)
über 1,5 bis 2,0 (gut)
B (very good)
über 2,0 bis 2,5 (gut)
C (good)
über 2,5 bis 3,5 (befriedigend)
D (satisfactory)
über 3,5 bis 4,0 (ausreichend)
E (sufficient)
über 4,0 (nicht ausreichend)
F (fail)

 
(7)   Ergibt sich bei der Berechnung von Leistungsbeurteilungen eine Zahl mit mehr als zwei Stellen nach dem Komma, so wird die Zahl nach der zweiten Stelle ohne Rundung abgebrochen.
(8)   Bei der Mittelung von Noten erfolgt eine Rundung, indem die nächstgelegene Note vergeben wird. Ergibt sich bei der Mittelung ein Zahlenwert, der genau zwischen zwei Notenstufen liegt, so ist die bessere Note zu vergeben.
(9)   Die Gesamtnote wird aus den Berechnungsvorgaben der jeweiligen Studienordnung errechnet.

§ 5.           Prüfungsausschuss

(1)   Für jeden Studiengang wird ein Prüfungsausschuss bestellt.
(2)   Der Prüfungsausschuss besteht aus zwei hauptberuflichen Lehrkräften sowie einer nebenberuflichen Lehrkraft. Der Prüfungsausschuss wird von den jeweiligen Institutsleitern für die Dauer von zwei Jahren bestellt. Eine Wiederbestellung ist zulässig. Andere Lehrkräfte können vom Prüfungsausschuss beratend hinzugezogen werden. Mitglieder des Akademierats können an den Sitzungen des Prüfungsausschusses teilnehmen.
(3)   Der Prüfungsausschuss wählt eine der beiden hauptberuflichen Lehrkräfte für die Dauer der Bestellung zum Vorsitzenden; die andere hauptberufliche Lehrkraft ist dann sein Stellvertreter.
(4)   Der Vorsitzende beruft den Prüfungsausschuss ein und vollzieht die Beschlüsse. Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn zwei Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Über die Sitzungen ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Vorsitzenden unterzeichnet wird. Beschlüsse können auch schriftlich im Umlaufverfahren herbeigeführt werden.  Der Prüfungsausschuss trifft mehrheitlich die im Rahmen der Rahmenprüfungsordnungen und jeweiligen Studienprüfungsordnungen erforderlichen Entscheidungen. Insbesondere bestellt er die Prüfer. Einzelne Aufgaben können dem Vorsitzenden zur Erledigung übertragen werden.
(5)   Der Prüfungsausschuss ist zur grundsätzlichen Geheimhaltung aller als vertraulich eingestuften Informationen verpflichtet.

§ 6.           Einwendungen gegen Prüfungsentscheidungen

(1)   Gegen eine Prüfungsentscheidung können innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses schriftlich begründete Einwendungen durch den Kandidaten bzw. die Kandidatin bei dem Vorsitzenden oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses erhoben werden.
(2)   Der Vorsitzende oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses leitet die Einwendungen den betroffenen Prüfern oder Prüferinnen zur schriftlichen Stellungnahme zu. Unter Berücksichtigung dieser Stellungnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. Über die Entscheidung erteilt das Prüfungsamt einen rechtsmittelfähigen Bescheid.

§ 7.           Täuschung, Ordnungsverstoß, Ungültigkeit

(1)   Die Benutzung unerlaubter Hilfsmittel oder anderweitige Täuschungsversuche bei Leistungsnachweisen bzw. Prüfungen führen zum Ausschluss der Kandidatin oder des Kandidaten von dieser Prüfung. Bei geringfügigen Verstößen erfolgt zunächst eine Verwarnung. Im Fall des Ausschlusses ist die Note „nicht ausreichend“ zu erteilen und schriftlich zu begründen. Die Entscheidung wird Bestandteil der Prüfungsakte der/des Studierenden.
(2)   Ergibt sich erst nach Festlegung der Note, dass bei einem Leistungsnachweis bzw. einer Prüfung unerlaubte Hilfsmittel verwendet oder anderweitig ein Täuschungsversuch unternommen wurde, so wird die Prüfung vom zuständigen Prüfungsausschuss ganz oder teilweise für „nicht bestanden“ erklärt. Die ursprüngliche Note wird zur Note „nicht ausreichend“ umgewandelt. Eine Zulassung zur Abschlussarbeit und/oder zur mündlichen Abschlussprüfung wird widerrufen. Die Entscheidung ist schriftlich zu begründen und in die Prüfungsakte aufzunehmen. In besonders schweren Fällen wird die Prüfung als endgültig nicht bestanden gewertet. Bereits ausgestellte Urkunden und Zeugnisse werden eingezogen.
(3)   Bei Störungen des geregelten Prüfungsablaufs ist das Hausrecht anzuwenden.

§ 8.           Verhinderung, Verweigerung, Rücktritt bei Abschlussprüfungen

(1)   Gründe für Prüfungsverhinderungen bei Abschlussprüfungen sind unverzüglich dem zuständigen Vorsitzenden oder der zuständigen Vorsitzenden des Prüfungsausschusses schriftlich mitzuteilen und nachzuweisen. Der Vorsitzende oder die Vorsitzende des zuständigen Prüfungsausschusses entscheidet über die Anerkennung der geltend gemachten Gründe. Im Fall der Anerkennung wird dieser Prüfungsversuch nicht gezählt.
(2)   Verhinderungsmitteilungen bei Abschlussprüfungen wegen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung sind unverzüglich durch ein ärztliches Attest zu belegen. Das Attest muss grundsätzlich die leistungsbeeinträchtigenden Auswirkungen der Krankheit, nicht jedoch die Krankheit selbst, erkennen lassen. In begründeten Zweifelsfällen kann ein amtsärztliches Zeugnis verlangt werden. Bei der Bewertung des ärztlichen Attests ist zunächst zu prüfen, ob die Beeinträchtigung durch gezielte Prüfungserleichterungen ausgeglichen werden kann.
(3)   Hat sich der Studierende in Kenntnis einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder eines anderen Rücktrittsgrundes einer Prüfung unterzogen, so kann ein nachträglicher Rücktritt wegen dieses Grundes nicht anerkannt werden.
(4)   Werden Gründe für Versäumnis oder Verweigerung einer Prüfung bzw. Rücktritt von einer Prüfung nicht anerkannt, so ist die Note „nicht ausreichend“ zu erteilen. Über die Entscheidung erteilt das Prüfungsamt einen rechtsmittelfähigen Bescheid.

§ 9.           Leistungsnachweise

(1)   Ein Leistungsnachweis kann aus mehreren Teilleistungsnachweisen bestehen. Folgende Teilleistungsnachweise sind grundsätzlich möglich:
1. Klausuren
2. protokollierte mündliche Prüfungen
3. Präsentationen
4. Referate
5. Fallstudien
6. schriftliche Ausarbeitungen
7. Projektarbeit
8. Abschlussarbeit
9. Abschlussprüfung
(2)   Mündliche Prüfungen finden in Anwesenheit eines Protokollführers oder einer Protokollführerin statt.
(3)   Bei Teilleistungsnachweisen hat der Student oder die Studentin keinen Anspruch auf Wiederholung innerhalb der Vorlesungszeit des laufenden Semesters.
(4)   Die einzelnen Prüfungsleistungen werden in den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen der Studiengänge dokumentiert.

§ 10.      Wiederholung von Leistungsnachweisen

(1)   Wurde eine einzelne Prüfung nicht bestanden, so kann sie einmal wiederholt werden.
(2)   Die Wiederholung einer bestandenen Prüfung ist nicht zulässig.
(3)   Auf schriftlichen Antrag an den Prüfungsausschuss ist eine zweite Wiederholungsprüfung im Härtefall möglich.
(4)   Der Prüfungsanspruch erlischt nach Zeitablauf der jeweiligen Zeitvorgaben der Studiengänge, die in den einzelnen Prüfungsordnungen geregelt sind.

§ 11.      Abschlussarbeit

(1)         Ein Kandidat ist zur Abschlussarbeit zugelassen, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
1. Immatrikulation im betreffenden Studiengang,
2. Abschluss der nach der jeweiligen Prüfungsordnung geforderten Module
3. die bestandene Vorprüfung.
(2)         Die Abschlussarbeit ist eine wissenschaftliche Ausarbeitung zu einem anwendungsorientierten akademischen Thema, das der Studierende in Absprache (Inhalt und Frist) mit dem bestellten Erst-Prüfer bearbeitet.
(3)         Der Kandidat ist berechtigt, ein Thema und eine betreuende Lehrkraft vorzuschlagen, welcher der Prüfungsausschuss folgen kann. Der Prüfungsausschuss beschließt über die Zusammensetzung der Prüfungskommission und legt das Thema der Abschlussarbeit fest. Macht ein Kandidat keinen Vorschlag, sorgt der Prüfungsausschuss für ein Thema und die Betreuung.
(4)         Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses teilt dem Kandidaten das Thema, die Zusammensetzung der Prüfungskommission und den Abgabetermin mit. Diese Daten sind aktenkundig zu machen. Über Änderungen ist der Kandidat unverzüglich zu unterrichten.
(5)         Die Abschlussarbeit wird von einer Lehrkraft betreut. In fachlich begründeten Fällen kann eine Abschlussarbeit auch von mehreren Lehrkräften betreut werden; ein hauptverantwortlicher Betreuer oder eine Betreuerin wird benannt.
(6)         Der Kandidat hat sich nach Ausgabe des Themas über die Aufgabenstellung zu informieren. Änderungen bzw. Präzisierungen sind von der betreuenden Lehrkraft in der Prüfungsakte festzuhalten.
(7)         Der Bearbeitungszeitraum der Abschlussarbeit beginnt mit der Ausgabe des Themas der Abschlussarbeit und beträgt grundsätzlich mindestens drei Monate.
(8)         Die Aufgabenstellung der Abschlussarbeit ist so festzulegen, dass der Abschluss in diesem Zeitraum möglich ist.
(9)         Das Thema der Abschlussarbeit kann nur einmal und nur innerhalb der ersten sechs Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Das weitere Verfahren regelt der Prüfungsausschuss.
(10)    Die Abgabefrist der Abschlussarbeit kann auf Antrag des Studierenden aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, um höchstens drei Monate verlängert werden. Die Entscheidung trifft der bestellte Erst-Prüfer.
(11)    Die Abschlussarbeit ist fristgemäß beim zuständigen Dekanat abzugeben. Der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Wird die Abschlussarbeit nicht fristgemäß abgegeben und werden zwingende Gründe für das Versäumnis vom Vorsitzenden oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses nicht anerkannt, so lautet die Beurteilung „nicht ausreichend”.
(12)    Bei der Abgabe der Abschlussarbeit (in drei gebundenen Exemplaren) hat der Studierende schriftlich zu versichern, dass er die Arbeit selbständig verfasst und keine anderen als die von ihm angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat.
(13)    Für die Beurteilung der Abschlussarbeit sind differenzierte Noten zu verwenden.
(14)    Die Beurteilung erfolgt in Form schriftlicher Gutachten durch die Erst- und Zweitgutachter/innen und ist Bestandteil der Prüfungsakte. Die endgültige Beurteilung der Abschlussarbeit legt die Prüfungskommission fest.
(15)    Ist die Abschlussarbeit mit „nicht bestanden“ bewertet, so ist eine Nachbesserung möglich. Das weitere Verfahren regelt der Prüfungsausschuss.
(16)    Führt auch die Wiederholung der Abschlussarbeit zur Beurteilung „nicht ausreichend“, so ist eine weitere Wiederholung ausgeschlossen; der Prüfling hat die Abschlussprüfung im betreffenden Studiengang endgültig nicht bestanden.

§ 12.      Abschlussprüfung

(1)   Wurden alle Prüfungsleistungen erbracht und ergeben die schriftlichen Gutachten zur Abschlussarbeit mindestens eine Note „ausreichend“, so hat die Abschlussprüfung zu erfolgen.
(2)   Für die Abschlussprüfung hat der Prüfungsausschuss einen Termin festzulegen und eine Prüfungskommission aus mindestens drei Prüfern zu bilden. Der Prüfungskommission gehören an: der Vorsitzende des Prüfungsausschusses oder eine von ihm benannte hauptberufliche Lehrkraft (Vorsitz der Prüfung), sowie zwei haupt- oder nebenberufliche Lehrkräfte.
(3)   Die Abschlussprüfung besteht aus:
- einem studienbegleitenden Teil
- der Abschlussarbeit und
- der mündlichen Abschlussprüfung.
(4)   Die Abschlussprüfung wird grundsätzlich nach erfolgreichem Abschluss aller vorgeschriebenen Module vom zuständigen Fachbereich mit Unterstützung der Studienverwaltung durchgeführt.
(5)   Die Abschlussprüfung ist ein mündliches Prüfungsgespräch vor der Prüfungskommission. Die Abschlussprüfung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Mit Zustimmung des Kandidaten können Studierende desselben Studiengangs zuhören.
(6)   Der erfolgreiche Abschluss des Studiums wird durch das Zeugnis dokumentiert.

§ 13.      Aufbewahrung von Prüfungsunterlagen und Akteneinsicht

Schriftliche Prüfungsunterlagen werden bis zum Ablauf von drei Jahren seit Aushändigung des Zeugnisses aufbewahrt. Der Studierende kann die Einsichtnahme in seine Prüfungsunterlagen schriftlich beim Direktorium des für die Prüfung verantwortlichen Instituts beantragen.

§ 14.      Zeugnis

(1)   Über das Ergebnis aller Prüfungen wird ein Zeugnis der Deutschen Eliteakademie ausgestellt. In diesem Zeugnis werden die Fachnoten, die Note der Abschlussarbeit sowie die Gesamtnote aufgeführt. Es wird vom Präsidenten der Deutschen Eliteakademie und dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterschrieben.
(2)   Gleichzeitig wird dem Studierenden eine Urkunde mit dem Datum des Abschlusszeugnisses ausgestellt. Mit der Urkunde wird ggf. der akademische Grad verliehen.

§ 15.      Auszeichnung

Dem Absolventen mit der besten Gesamtnote eines Jahrgangs einer Vertiefungsrichtung kann eine Auszeichnung (Preis) verliehen werden. Der Name der Auszeichnung kann vom Prüfungsausschuss in Anerkennung besonderer Leistungen festgelegt werden.

§ 16.      Männliche und weibliche Funktionsbezeichnungen

Alle maskulinen Amts-, Funktions- und Personenbezeichnungen in dieser Grundordnung beziehen sich in gleicher Weise auf Frauen und Männer.

§ 17.      Inkrafttreten

Diese Grundordnung tritt aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung der DEA Deutsche Eliteakademie AG vom 07.12.2006 in Kraft.
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