DEA Deutsche Eliteakademie

Institute an der DEA / Institut für evidenzbasierte Medizin in der Psychopharmakotherapie (IEP)

Institut für evidenzbasierte Medizin in der Psychopharmakotherapie (IEP)

Institutsleiter:

Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Möller
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Prof. Dr.med. Gerd Laux
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Institutsbeirat:

Prof. Dr. med. Karl Dietrich Hepp, Ethik 
RA Rüdiger M. Schilke, Medizinrecht
Prof. Dr. Walter E. Müller, Pharmakologie
Prof. Dr. Peter Riederer, Neurochemie
Prof. Dr. Christoph Hiemke, Neurochemie 
 

   
 
 

 

 

 

 

 

 

Positionierung
 
Das Institut für evidenzbasierte Medizin in der Psychopharmakotherapie (IEP) ist eine wichtige Einrichtung unter dem Dach der Deutschen Eliteakademie (DEA). Der innere Aufbau gleicht jenem der übrigen Institute. Das IEP ist selbständig; es nutzt bedarfsweise die anderen Institute zur Ergänzung oder im Austausch von Experten und Daten.
 
Sinn und Zweck des IEP
 
Das Institut für evidenzbasierte Medizin in der Psychopharmakotherapie (IEP) will sich zum deutschen Meinungsbildner auf dem Gebiet der Psychopharmakotherapie  entwickeln, um einerseits das gegenwärtige Therapieschema mit aktuellen Erfahrungen zu bereichern, andererseits neue Anwendungen in den bestehenden Behandlungszyklus einzubauen, damit Psychiater und Ärzte anderer Fachgruppen immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft in der Psychopharmakotherapie sein können.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Qualitätsmanagement.. Hier sollen sämtliche Kosten-/Nutzenaspekte einer Prüfung unterzogen werden, mit dem Ziel, die Therapie für den Patienten noch transparenter zu gestalten und dem Arzt gleichzeitig neuestes Wissen anhand zu geben, um effektiv und kostenbewusst auf der Höhe der Zeit zu behandeln. Dazu dient auch die anwendungsrelevante Interpretation bestehender Leitlinien (Guidelines).
 
Zentrales Thema
 
Die Psychopharmakotherapie entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten zu einem zentralen Pfeiler  der Behandlung psychischer Erkrankungen. Das wurde allerdings von weiten Kreisen der Bevölkerung, aber auch in Teilen der Ärzteschaft nicht wahrgenommen. Deshalb ist es dringend geboten, mit dem Institut ein Podium zu schaffen, das diese Möglichkeiten hervorhebt, verdeutlicht, aktualisiert und breiten Kreisen der Ärzteschaft und Bevölkerung nahebringt. Das Institut sieht sich hier als wichtiger Kommunikator und Wegbereiter.
 
Psychopharmaka ermöglichen den Betroffenen in den meisten Fällen ein weitgehend normales Leben. Der effektive Einsatz dieser Therapeutika führt u.a. dazu, dass psychisch Erkrankte sich wieder in den beruflichen Alltag eingliedern können. Es ist weder den Psychiatern noch den Arzneimittelherstellern gelungen, diesen Erfolg der Psychopharmaka breiten Schichten positiv transparent zu machen. Ganz im Gegenteil, viele halten Psychopharmaka für reine Aufputschmittel oder Drogen. Es wird in der Öffentlichkeit kaum perzipiert, dass diese bedeutenden Therapieerfolge – basierend auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Entstehung psychischer Erkrankungen – vorrangig durch die  pharmazeutische Industrie ermöglicht wurden. Öffentlichkeitsarbeit ist in Hinblick auf die Therapie psychischer Erkrankungen ein sehr wichtiges Thema. Hier beabsichtigt das Institut, wegweisende Aufklärung zu leisten, um dieses bestehende Manko deutlich zu verringern.
 
Das Institut sieht sechs  Hauptgruppen moderner Psychopharmaka, nämlich Antidepressiva, Antipsychotika, Anxiolytika, Stimmungsstabilisierer (Phasenprophylaktika), Entwöhnungsmittel (Anti-Craving-Substanzen) und Antidementiva, die als Herzstücke der Psychopharmakotherapie in die wesentlichen Indikationsgebiete im Sinne von Evidenzbasierung und Qualitätsmanagement implementiert werden sollen.
 
Das IEP beabsichtigt, vergleichende Medikationen vorzustellen, um damit gegenüber Psychiatern und Ärzten anderer Fachgruppen den Kosten-/Nutzenaspekt explizit darzustellen.
 
Wir wissen , dass Gesundheit auch bezahlbar bleiben muss und dass der Kostenrahmen keineswegs ein uferlos dehnbarer Begriff ist. Die Kosten für (innovative) psychopharmakologische Behandlungen erscheinen zunächst relativ hoch, doch bezogen auf den Zugewinn von Lebensqualität, ist heute keine ökonomischere Therapie in der Medizin verfügbar. Die Bilanz der Kosten-/Nutzenanalyse der Psychopharmakotherapie liegt in der Größenordnung anderer medizinischer Therapien, z.B. der Inneren Medizin.
Neben den Psychiatern sollen diesbezüglich auch Ärzte relevanter anderer Fachgruppen, insbesondere Allgemeinmediziner, über das Internet die DEA-Presseveröffentlichungen regelmäßig erhalten. Die Öffentlichkeit - und hier die Medien als Verbreitungsträger - soll miteinbezogen werden, wenn es wünschenswert erscheint, dass entsprechende Aussagen eine größere Breitenwirkung erhalten.
 
Das Institut unter der Leitung der in Fachkreisen in Deutschland und weltweit bekannten Psychiater Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Möller und Prof. Dr.med. Gerd Laux sieht diese vielschichtige Arbeit im Rahmen der evidenzbasierten Medizin in der Psychopharmakotherapie als eine wichtige Aufgabe. Es ist bemüht, neueste Erkenntnisse den Ärzten nahezubringen und will als Meinungsbildner mit dazu beitragen, dass die Arzneimittelhersteller nach dem dramatischen Ansehensverlust in den letzten Jahren wieder an Reputation gewinnen. Das Institut plant, Behandlungsvorschläge für jede Indikationsgruppe zu erarbeiten, mit dem Schwerpunkt auf Evidenzbasierung  und Qualitätsmanagement, um mit dazu beizutragen, dass die Psychopharmakotherapie nicht nur effektiv genutzt wird, sondern auch bezahlbar bleibt. Die Vermittlung allgemeinen Wissens zur Psychopharmakotherapie soll dafür die Grundlagen bieten und zu einem wichtigen Anliegen des IEP werden.
 
Gegenwärtiger Stand
 
Zwischenzeitlich ist das IEP gut positioniert und wird in der Medizin, der Pharmazie und in den Medien bereits nachhaltig wahrgenommen.
 
Wissenschaftlicher Beirat
 
Der Institutsleitung steht ein Beirat zur Seite, der die Gebiete medizinische Ethik, Gesundheitsökonomie und Medizinrecht abdeckt. 
Renommierte Pharmakologen, Pharmazeuten und biochemische Grundlagenwissenschaftler stehen als Fachberater zur Verfügung.

 

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