DEA Deutsche Eliteakademie

Institute an der DEA / Prävention (IP)

Prävention (IP)

Institutsleiter: Prof. Dr. med. Hans-Wolf Baenkler Institutskoordinatoren: Susanne Kessler-Wolf, RA Rüdiger Schilke
Institutsbeirat: Prof. Dr. med. Burkhart Schneeweiß,
Prof. Dr. med. Hans Wolfgang Kreth, 
Dr. med. Miachel Lafrenz, 
Prof. Dr. med. Wolfgang Raue
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
INSTITUT FÜR PRÄVENTIVMEDIZIN
 
Positionierung
 
Das Institut für Präventivmedizin (IP) ist eine von mehreren gleichgestellten Einrichtungen unter dem Dach der Deutschen Eliteakademie (DE). Der innere Aufbau gleicht dem der übrigen Institute. Das IP ist selbständig; es nutzt bedarfsweise die anderen Institute zur Ergänzung oder im Austausch von Experten und Daten.
 
Sinn und Zweck des IP
 
Das Institut für Präventivmedizin (IP) stellt sich in den Dienst der medizinischen Prävention. Sein Beitrag ist das Erschließen, Sammeln und Vermitteln relevanter Daten. Das bearbeitete Feld umfaßt den wissenschaftlich-theoretischen und den angewandten-praktischen Bereich. Dies ist die Grundlage für seine Präsenz in Forschung und Lehre.
 
Zentrales Thema
 
Prävention gilt in der Medizin als ein wichtiges Anliegen, da sie Kosten und körperliche Beschwerden mit den sich daraus ergebenden Einschränkungen in so gut wie allen Lebensbereichen vermeiden hilft. Jenseits dieser medizinischen Erfolge senkt Prävention auch Kosten für Behandlung oder Aufwendungen im Falle der Arbeits- oder Berufsunfähigkeit.
 Ziel jeder Prävention ist einerseits der Erhalt der Gesundheit, andererseits die Unterbindung einer Wiederholung bereits eingetretener Krankheitsereignisse und einer Verschlimmerung beliebiger Störungen. Mit Bezug auf diesen Anspruch gibt es eine Primärprävention im Vorfeld einer Erkrankung, eine Sekundärprävention bei greifbaren Hinweisen auf eine sich anbahnende Erkrankung, und eine Tertiärprävention bei bereits eingetretener Erkrankung. Da der Erfolg bei raschem und entschlossenem Vorgehen größer ist, mit geringerem Aufwand erreicht wird und das Erreichte besser bewahrt werden kann, ist das frühestmögliche Eingreifen stets vorrangig. Dies trifft nicht nur auf die Primärprävention zu, sondern auch für die Sekundär- und sogar für die Tertiärprävention zu.
Eine Einschränkung auf bestimmte Gebiete gibt es nicht, sodaß Prävention ein ubiquitäres Prinzip darstellt und somit sämtliche Erkrankungen des Stoffwechsels, des Herz-Kreislauf-Systems, der Atemwege, der Infektabwehr und andere mehr umfaßt.
 
Gegenwärtiger Stand
 
Das IP befindet sich im Aufbau. Teilbereiche sind heute schon in ihrer Struktur und Funktion weit fortgeschritten oder gar am Ziel. Die Aktionsfähigkeit ist erkennbar an der erfolgreichen Arbeit vor allem mit Bezug auf die Vermittlung von Wissen, wie noch darzustellen bleibt. Der weitere Aufbau des IP erfolgt stufenweise. Er gründet auf der Rekrutierung der für die einzelnen Themen zuständigen Experten und auf dem Erreichen des jeweils angestrebten endgültigen Formates.
 
Konzept der Forschung
 
Die Forschung im IP soll sich für eine Weile nicht den  Grundlagen zuwenden, sondern die Anwendung im Alltag zum Ziele haben. Bedingt ist dies durch das zugunsten rascher zu verwirklichender Ziele in Kauf genommene Fehlen der für theoretische Experimente erforderlichen Einrichtungen in räumlicher, apparativer und personeller Hinsicht. Hingegen sind die für eine alltagsbezogene und praxisrelevante Forschung erforderlichen Voraussetzungen insofern erfüllt, als die Experten die notwendige Expertise besitzen. Im derzeitigen Status beschränkt sich die Forschung auf Erhebungung und Sammeln epidemiologischer und singulärer Daten. Hierbei kommt eine Mitbeteiligung anderer Gruppen ebenso in Betracht wie Initiierung, Begleitung oder Unterstützung einzelner Projekte außerhalb des IP und der DE.
 
Lehre
 
Die Vermittlung von Wissen ist und bleibt das umfangreichste Anliegen des IP. Hierbei werden auf unterschiedlichen Wegen verschiedene Zielgruppen erreicht. Die größte Bedeutung kommt dem Unterricht zu. Er ist gedacht für Interessierte mit abgeschlossenem Medizinstudium. Inhaltlich werden Daten und Erkenntnisse geboten, die während des Studiums unterrepräsentiert sind. Das IP vermag dank seiner Eigenständigkeit wie auch seiner Alleinstellung Themenfelder fachübergreifend zu vermitteln. Dies gelingt vor allem auch wegen des abgeschlossenen Studiums seiner Kursteilnehmer. Ohne diese Grundlage ist das Verständnis bezüglich der in verschiedene Fächer hineinreichenden medizinischen Probleme allgemein zu wenig ausgeprägt. Ein anderer Zweig sind Vorträge und Referate für einen größeren Kreis von Interessierten, dem dieselben Probleme mit einer dem Begreifen entgegenkommenden geringeren Informationstiefe nahegebracht werden. Gedacht ist eine Ausweitung auf Psychologen, Physiologen, Pharmakologen und Pharmazeuten im engeren Umfeld, und auf Epidemiologen, Statistiker und Dokumentationsassistenten im weiteren Umfeld. Bislang sind mehrere Seminare mit einem festgelegten Curriculum erfolgreich durchgeführt und mit einer Prüfung abgeschlossen worden.
 
Außenarbeit
 
Über das IP, also seinen Stab und die Seminar-Teilnehmer, hinaus werden zusätzliche Informationswege beschritten. Sie finden ihren Niederschlag derzeit überwiegend in Rundschreiben und Publikationen in Printmedien. Eine Querverbindung besteht zur zertifizierten Ausbildung von medizinischem Assistenzpersonal insbesondere in Fragen der aktiven Schutzimpfung.
 
 
Festlegung des gegenwärtigen Themenfeldes
 
Das IP startet mit dem Themenfeld „Infektabwehr und Immunität“. Es umfaßt als Teilbereiche:
  • aktive Immunität / aktiveSchutzimpfung
  • passive Immunität / passive Schutzimpfung
  • Aktivierung der unspezifischen Abwehr / Mucosa-Immunität
  • Pharmako-Prophykaxe
  • Techno-biologische Prophylaxe
Voll etabliert ist der Teilbereich der aktiven Schutzimpfung. Hier werden Seminare für Ärzte/innen im Studium mit zentraler Abschlußprüfung angeboten. Mehrere Semester haben inzwischen diesen Ausbildungsgang durchlaufen. Gestaltung, Überwachung und Qualitätsmanagement obliegen dem wissenschaftlichen Beirat, den Koordinatoren und dem Leiter des IP.
Die gleichen Aktivitäten werden derzeit bei den übrigen aufgeführten Teilbereichen aufgenommen. Es ist Verbindung aufgenommen, die nun schrittweise bis zur Realisierung ausgebaut wird.
 
Weitere Themenfelder
 
Die Immunität und damit das Immunsystem betreffen jenseits der Infektion weitere Themenfelder. Dazu zählen Hyper- und Hyporeaktivität. Vertreten sind sie in den Bereichen:
  • Allergie
  • Autoimmunopathie
  • Immundefekte
In diesen Bereichen gibt es Potentiale für eine gezielte Prävention etwa zur Ausweitung bestehender Allergien oder defizienter Immunreaktivität. Das IP wird auch darüber hinausgehende präventive Maßnahmen wie Ernährung oder Bewegung einbeziehen. Dies erfolgt in harmonischer Form zur Gewährleistung einer ungestörten Funktion seiner bereits etablierten interne Aktivitäten. Darüberhinaus werden die erwähnten Aufgabenbereiche der anderen Institute der DE berücksichtigt und genutzt.
Nicht zu vergessen ist die jetzt verfügbare Plattform zur Informationsvermittlung, die der Dustri-Verlag Dr. Karl Feistle sich dankenswerterweise als Kooperationspartner bietet. 
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