DEA Deutsche Eliteakademie

Institute an der DEA / Ernährungsmedizinische und Gastronomische Wissenschaften (IEGW)

Ernährungsmedizinische und Gastronomische Wissenschaften (IEGW)

In der italienischen Region Piemont wird im Oktober 2004 die erste Universität für Gastronomische Wissenschaften ihre Pforten öffnen. Parallel dazu haben wir uns entschlossen, an der Deutschen Eliteakademie eine Fakultät für Gastronomische Wissenschaften zu etablieren – in direkter Nachbarschaft zum Department für das Gesundheitswesen, das ab 2005 in einem interdisziplinären Studiengang von der umweltfreundlichen Rohstoffgewinnung, über die Geschichte der Kochkunst und deren direkte Einbindung in den gesellschaftlichen Kontext, verbunden mit einer gesunden gehaltvollen Ernährung, unter Berücksichtigung der wichtigsten medizinischen Faktoren, neue Essgewohnheiten als Hauptfach lehrt, und zwar von der schlichten Darstellung einfacher Zubereitungsarten bis hin zu kulinarischen Höhepunkten auf Drei-Sterne-Niveau.

Die Deutsche Eliteakademie will auf diesem Wege zukünftigen Agrarökonomen, Gastronomen, Köchen, aber auch Ärzten auf höchstem wissenschaftlichen wie handwerklichen Level die Grundlagen für eine sinnvolle gesunde und geschmackvolle Ernährung vermitteln, die in dieser interdisziplinären Form weltweit noch nicht gelehrt wird, die jedoch umso wichtiger ist – vor dem Hintergrund einer Überfettung unserer Gesellschaft, die häufig mit Fast Food und Coca-Cola einhergeht. Slow Food unter medizinischen Gesichtspunkten wird hier zu einem wichtigen Begriff, bei dem sich umweltfreundliche Rohstoffe mit Milchprodukten, delikatem Schinken und erlesenen Weinen zu einer Mahlzeit verbinden.
Im Rahmen eines Modulstudienganges mit Exkursionen und Praktika widmet sich der zukünftige Studiengang den Gastronomischen Wissenschaften, werden Basiskenntnisse der Lebensmittelchemie und der Pflanzenproduktion vermittelt, ebenso wie die Grundlagen der Wein- und Gemüsekunde, der Fleisch- und Milchverarbeitung. Überall steht der biologisch richtige Anbau resp. die ökologisch sinnvolle Ernährung im Vordergrund, verbunden mit der kalorienbewussten Zubereitung unter medizinisch-wissenschaftlichen Aspekten als ein besonderer kulinarischer Genuss. Der Studiengang soll mit einem Diplom für Agrarökonomie schließen, im Unterschied zu der italienischen Einrichtung in Pollenzo sieht das Bräunsdorfer Modell allerdings seinen Schwerpunkt in der richtigen medizinisch begründeten Ernährung, wird der Gesundheitsfaktor zum wichtigsten Maßstab des Seminars auf höchstem kulinarischen Niveau. Auch hier soll ein Drei-Sterne-Koch für die Gaumenfreuden sorgen, werden international herausragende Köche als Gastdozenten ihr Wissen und ihr Know-how weitergeben, stehen renommierte Ernährungswissenschaftler und Mediziner zum Thema „Gesunde Ernährung“ Rede und Antwort.
Gerade die direkte Verbindung der heutigen Ernährung mit der modernen Medizin macht das Bräunsdorfer Modell in dieser Form einzigartig. Essen wieder als Glücksmoment zu zelebrieren und zu erfahren, ist eines der wichtigsten Ziele der zukünftigen Fakultät für Gastronomische Wissenschaften, bei der Ökologen und Mediziner unmittelbar den Köchen zur Hand gehen, um ein Esserlebnis zu zelebrieren, das auch aus gesundheitlicher Sicht ohne Reue sein wird.
Aktuelle Fragen der Ernährung im Alltag, der Praxis und der Klinik werden auf den therapeutischen Prüfstand gestellt, Nahrungsmittelallergien besprochen, Essstörungen sind ebenso ein Thema wie die Ernährungsproblematik der westlichen Bevölkerung gerade in Hinblick auf die Überernährung. Außenseiterdiäten, entbehrliche Abmagerungskuren und falsche Ratschläge werden aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht behandelt, ebenso wie die richtige Ernährung im Alter und bei Pflegebedürftigkeit. Spezielle Ernährungstherapien bei Diabetikern, Gicht- und Fettstoffwechselstörungen gehören zum Lehrprogramm, mit dem sich das Department für Gastronomische Wissenschaften gerade im medizinischen Bereich befassen wird, angelehnt an den Wissensstand des Departments für Gesundheit.
Falsche Ernährung ist die gängigste Abkürzung hin zum Tod – schreibt der renommierte Altersforscher Prof. Tom Perls von der Boston University. Dem will das IEGW entgegenwirken.
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