DEA Deutsche Eliteakademie

Die DEA: Die Deutsche Eliteakademie – ein Jahr nach der Gründung

Eine erste Retrospektive mit Blick in die Zukunft

Am 28. November 2003 erhielt die DEA ihre Zulassung, und trotz eines wirtschaftlich schwierigen Umfelds in 2004 haben wir unsere Ziele bisher weitestgehend erreicht, einzelne sogar übertroffen.

Computeranimation des renovierten DEA Prüfungszentrums

Zwar mußten wir im baulichen Bereich unsere Vorstellungen etwas korrigieren – so wird das Bauvorhaben in Bräunsdorf, die Renovierung und Umwandlung des Akademiegebäudes in ein Lehr- und Prüfungszentrum, erst im Jahre 2006 in Angriff genommen werden können, weil wir uns mit allen zur Verfügung stehenden Kräften und den damit verbundenen Einnahmen der Erstellung des Lehrprogrammes widmeten. Bereits zum Jahresende 2004 können wir vier Studiengänge im Bereich Praxismanagement und betriebswirtschaftliche Praxisführung den Ärzten anbieten, die in 2005 ausgebaut und komplettiert werden sollen, um dann den ersten 100 Ärzten ein berufsbegleitendes Studium zu offerieren, das sämtliche betriebswirtschaftlichen Komponenten einer Arztpraxis im Lehrprogramm beinhaltet, sowie erweitert werden soll durch den Studiengang für Krankenhausmanagement für Oberärzte, die sich als Chefärzte bewerben wollen.

Zwischenzeitlich haben wir die Umbauplanung des momentan noch baulich desolaten Gebäudes, das später – renoviert – als Lehr- und Prüfungszentrum vorgesehen ist, komplett erstellt und die Pläne befinden sich zur Zeit im Umlauf beim Vorstand, dem Präsidium und den zukünftigen Institutsleitern. Erst wenn die einzelnen Wünsche eingeflossen sind, werden wir die Planung in Freiberg zur Genehmigung einreichen. Aus heutiger Sicht wird dies Mitte 2005 sein.
Der Wirtschaftsraum Sachsen befindet sich zur Zeit in einer schwierigen Phase. Das gilt für die Politik, die Träger öffentlicher Belange, Banken und Unternehmen.
Die Ergebnisse der Landtagswahlen spiegeln die sehr unterschiedlichen Empfindungen in politischer Hinsicht der sächsischen Bürger wider, auch wenn wir mit einer derartigen Stimmungslage nicht zufrieden sein können.

Die bisherigen Erfahrungen der Deutschen Eliteakademie in Sachsen mit den politisch Verantwortlichen, den Trägern öffentlicher Belange und den dortigen Banken waren eher verhalten. Eine Aufbruchstimmung konnte man in 2004 nirgends feststellen, vielmehr pessimistische Grundtöne und nur eine geringe Bereitschaft, unterstützend mitzuwirken. Dieser Grundtendenz des Abwartens von politischer wie auch unternehmerischer Seite, wahrscheinlich um möglichst keine Fehler zu machen, steht allerdings substantiell eine sehr freundliche Bevölkerung gegenüber, mit einem großen Potential an Akademikern, gerade in der Bräunsdorf benachbarten Universitätsstadt Freiberg.
Natürlich ist auch Bayern keine Insel der Seligen und in der momentanen Grundstimmung eher verhalten optimistisch. Die rezidiven Tendenzen sind auch hier spürbar, doch der Glaube an die in Bälde anspringende Konjunktur ist in Bayern deutlicher spürbar als zum Beispiel in Sachsen.
Ganz anders sieht man die wirtschaftliche Lage der Bundesrepublik im Ausland. Eine im Frühjahr 2004 von der Beratungsfirma Ernst und Young durchgeführte Umfrage unter 500 international tätigen Firmen nach den besten Wirtschaftsstandorten der Welt brachte im Ergebnis Deutschland auf Platz 3 – gleich hinter China und den USA. Es gibt viele Beispiele für gelingendes Leben und gelungenes Unternehmertum in diesem unseren Lande. Die deutsche Genauigkeit, die Besessenheit, alles hundertprozentig regeln zu müssen, sind eine Garantie dafür, daß für jedes Problem eine gerechte Lösung gesucht wird. Gerade viele Ausländer sind überzeugt, daß der deutsche Weg einer der besten ist, nur sehr unpraktisch im Moment für uns, weil wir lernen müssen, mit etwas weniger auszukommen. Wir sind angeblich das reichste und fairste Land der Welt, aber wir sind auch so schrecklich verwöhnt. Viel zu häufig wird bei uns in den Medien das amerikanische Schlagwort „Only bad News are good News“ verwendet, obwohl gerade die Amerikaner in bezug auf ihr eigenes Land dieses Motto kaum beherzigen, während wir in schlechten Nachrichten geradezu baden, obwohl wir z. B. auch in 2004 wieder Exportweltmeister sein werden oder mit 22.700 Patentanmeldungen auf Platz 2 im letzten Jahr rangierten in der Hitliste der schlauesten Köpfe.

Es gibt viele Beispiele für gelungenes Unternehmertum in unserem Lande, und die Deutsche Eliteakademie als wissenschaftliche Einrichtung ist auf dem Weg, hier einen positiven Beitrag zu leisten. Auch wenn das Gesundheitssystem momentan leichte konjunkturelle Abflachungen aufgrund der politischen Einschnitte durch die Gesundheitsreform hinnehmen muß, wird der Markt für Gesundheitsleistungen ein immer mehr boomender werden. Der Begriff Gesundheit erhält zukünftig eine neue Bedeutung als Synonym für ein angenehmeres Leben, in dessen Mittelpunkt die Medizin steht – mit allen unterschiedlichen, begleitenden Facetten. Die Deutsche Eliteakademie sieht sich hier gefordert und beabsichtigt, mit dazu beizutragen, Gesundheitsleistungen neu zu definieren.
In Zukunft werden Spezialisten als Fachärzte nicht länger parallel vor sich hinarbeiten, sondern mit dem Hausarzt als Gesundheitscoach den Patienten vernetzen, um in dieser Form eine Task Force zu bilden, die den Patienten ein Leben lang begleitet. Dies ist keinesfalls Zukunftsmusik, die wir selbst nicht mehr erleben werden, sondern laut Trendforschung Realität, die spätestens in den nächsten Jahren Einzug in das Gesundheitssystem finden soll.

Die Überalterung unserer bundesdeutschen Gesellschaft wird immer häufiger zum Thema, aber auf einem völlig anderen Level. Denn heute fühlen sich 60jährige wie 40jährige, stehen vor eigenen Herausforderungen, um diesen Lebensabschnitt gehaltvoll zu meistern.
Auch hier wird die Deutsche Eliteakademie ihren betriebswirtschaftlichen Beitrag leisten, nicht als hedonistische Gegenbewegung zur High Definition-Health Industry, sondern als Institution, die neue Wege geht, um die Patienten ökonomisch kostengünstig einzubinden und dem Arzt seine wichtige Stellung zu erhalten, eingebettet in eine sogenannte Zuwendungsindustrie, die den Patienten mit vielen Mitteln und Möglichkeiten versorgt.


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