DEA Deutsche Eliteakademie

DEA intern: President’s Table an der DEA

Der Präsident der Deutschen Eliteakademie, Prof. Dr. med. Karl Dietrich Hepp, lud im Februar 2006 zum 7. President’s Table nach München ein. Präsidium, Aufsichtsrat, Vorstand und zahlreiche Senatoren folgten dieser Einladung.
Die Hauptthemen waren der Antrag der Deutschen Eliteakademie auf staatliche Anerkennung als Hochschule in privater Trägerschaft sowie das Jahresergebnis 2005 und der Ausblick auf 2006. Hier konnte man Erfreuliches erfahren.

Prof. Dr. med. Erich Kröger bei seiner Vorstellung als zukünftiges Mitglied des Präsidiums der DEA


In Bezug auf die staatliche Anerkennung als Hochschule in privater Trägerschaft erhält die DEA voraussichtlich einen Zeitrahmen von drei Jahren. Innerhalb dieses Zeitfensters soll die Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat erfolgen. Hier wird der Vorstand bemüht sein, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um das Verfahren zu beschleunigen und positiv abzuschließen. Dabei baut die DEA auf die Grundlagen des neuen Studiensystems mit Bachelor- und Master-Studiengängen, die – basierend auf den bereits etablierten postgradualen Studiengängen für Praxis- und Krankenhausmanagement – realisiert werden sollen – im Sinne und unter der Prämisse des neuen europäischen Bildungswesens.
Im finanziellen Bereich hat sich die DEA sehr gut entwickelt, die Einnahmen verdreifacht und eine hervorragende Perspektive für 2006 geschaffen, auch wenn uns in Bezug auf das zukünftige Hochschulgebäude in Bräunsdorf als Lehr- und Prüfungszentrum der DEA noch nicht die notwen-digen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, um die Sanierung und den Umbau in ein Lehr- und Prüfungszentrum in Angriff zu nehmen.

Das Präsidium und der Vorstand erwarten den Beginn der Maßnahme in 2006, können dafür allerdings keine Garantie abgeben, denn hier wären Mittel in Höhe von etwa Euro 2 Mio. erforderlich, die momentan noch nicht vorhanden sind. Vorrang hat naturgemäß die Umsetzung des Studienprogramms der DEA mit zukünftigem universitären Charakter als Bildungseinrichtung für Ärzte im Bereich der Gesundheitsökonomie.
Neu ins Präsidium der Deutschen Eliteakademie wurde Prof. Dr. med. Erich Kröger berufen; der weltweit renommierte Reisemediziner und Institutsleiter, den wir in den Akademienachrichten No. 1/2006 vorstellten, erweitert damit den Kreis der Mitglieder um eine zusätzliche Persönlichkeit von Rang und ist der DEA auch als Aktionär eng verbunden.
Mit Klaus Hauptmann, dem geschäftsführenden Gesellschafter des Pharmaherstellers medphano in Rüdersdorf bei Berlin, berief die DEA einen weiteren Vertreter aus den neuen Bundesländern in den Senat. Er erhielt aus der Hand des Präsidenten die auszeichnende Urkunde. Zeitgleich wurde Prof. Dr. med. Peter Altmeyer, Ordinarius und Direktor der Dermatologischen Universitätsklinik an der Ruhr-Universität Bochum, St. Josef Hospital, in den Senat der Deutschen Eliteakademie aufgenommen.
Die DEA konnte im letzten Jahr sieben neue Senatoren in ihren Kreis berufen und beabsichtigt, diese Zahl in 2006 nicht wesentlich zu erhöhen.
Senator Thomas Rühle, Vorsitzender der Geschäftsführung von Sanofi Pasteur MSD, unterrichtete den President’s Table, dass seine Gesellschaft das Institut für Präventionsmedizin an der DEA übernommen hat, koordiniert von Seiten SPMSD durch Susanne Kessler-Wolf, die entscheidend am Aufbau dieses Instituts mitwirken soll.
Rühle unterstrich, dass man bestrebt sei als einer der wichtigsten Impfstoffhersteller, in der Präventionsmedizin neue Maßstäbe zu setzen und dieses Gebiet für den Arzt noch intensiver zu erschließen.
Obwohl die Deutschen als eine außerordentlich reisefreudige Nation gelten und überall auf dieser Welt anzutreffen sind, gleichgültig wie gefährlich die jeweilige Region auch sein mag, lässt die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, zu wünschen übrig. Gleiches gilt für das Impfverhalten in Bezug auf Kinder, auch hier sind Defizite vorhanden und damit bleiben große Gefahrenherde unversorgt.
Mit dem Institut für Präventionsmedizin will man hier noch aufklärender wirken und Wissenslücken schließen.
Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Ernst Rainer Weissenbacher, unser früherer Präsident, berichtete über sein Bestreben, durch eine flächendeckende zukünftige Impfung den Gebärmutterkrebs weitestgehend einzudämmen. Er führte aus, dass in der Bundesrepublik pro Jahr etwa 6.000 Frauen am Zervix-Karzinom erkranken und über 2.000 Patientinnen sterben. Die Einführung des Impfstoffes Gardasil wird für Ende 2006 erwartet, und man ist sich sicher, diesen dritthäufigsten bösartigen Tumor bei Frauen auf diesem Wege fast vollständig auszurotten.

Senatorin Elke Schilke, Prof. Dr. Weissenbacher, RA Rüdiger Schilke


Prophylaktische und therapeutische Impfungen können zu einem zukunftsweisenden Therapieprinzip gegen Krebserkrankungen werden, denn außer dem humanen Papillomavirus sind auch andere Erreger an der Karzinogenese beteiligt. Darauf aufbauend werden flächendeckende Screenings und Impfungen gefordert.
Inzwischen gälte als sicher, dass nicht wenige menschliche Tumore durch Viren oder Bakterien induziert oder mit einer entsprechenden Infektion assoziiert sind, so Weissenbacher. Er nannte Hepatitis-B- und -C-Viren beim primären Leberkarzinom, HIV bei Kaposi-Sarkomen und Helicobacter pylori bei Magenkrebs. Die voraussichtlich Ende des Jahres zugelassenen präventiven HPV-Impfstoffe könnten ein erster Schritt in diese Richtung sein.
In Tierversuchen mit therapeutischen Impfstoffen deute sich darüber hinaus die Möglichkeit an, HPV-Infektionen zum Schutz gegen das Zervix-Karzinom nicht nur zu verhüten, sondern betroffene Frauen durch diesen Impfstoff zu behandeln.
Präsidium und Vorstand wiesen auf den nächsten President’s Table bei unserem Senator Heinz Winkler in dessen „Residenz“ in Aschau am 23. Juni 2006 hin. Der 3-Sterne-Koch wird mit seiner kulinarischen Kunst und dem Ambiente seines renommierten Hauses der Deutschen Eliteakademie den entsprechenden Rahmen bieten!


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