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Thema:Pressemitteilungen der DEA

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Pressemitteilungen der DEA: Erste Magnesium-Stent-OP im Herzzentrum der Kliniken Dr. Müller in München

Veröffentlicht am Dienstag 28 Februar 2017 08:59:52 von rschilke,
Erste Magnesium-Stent-OP im Herzzentrum der Kliniken Dr. Müller in München - In der weltweit ersten Anwendung nach Erteilung der Zulassung durch die europäischen Behörden wurden am Peter Osypka Herzzentrum der Kliniken Dr. Müller in München einer Patientin erfolgreich zwei Stents aus Magnesium eingesetzt. Die künstlichen Gefäßstützen stellen die Durchblutungsfähigkeit von verengten Herzkranzgefäßen dauerhaft wieder her und werden dann innerhalb eines Jahres vom Körper vollständig abgebaut. In 2016 hatte der deutsche Hersteller Biotronic nach fast 20-jähriger Entwicklungsarbeit das für den Einsatz notwendige CE-Zeichen erhalten. Vorausgegangen war eine kontrollierte Zulassungsstudie unter Beteiligung mehrerer Münchner Herzzentren. Die bislang eingesetzten Stents sind in der Regel aus Edelstahl, Kobalt-Chrom oder Kobalt-Nickel und verbleiben dauerhaft im Körper.

Pressemitteilungen der DEA: 100 Jahre "Das Kunstblatt" - Erste Biographie über Paul Westheim

Veröffentlicht am Dienstag 21 Februar 2017 13:38:19 von rschilke,
Im Hentrich & Hentrich Verlag in Berlin erschien das von Bernd Fechner und York-Egbert König herausgegebene Werk mit dem Titel "Paul Westheim", der als Kunstkritiker, Publizist und Sammler zu den großen Namen des 20. Jahrhunderts zählt. Bereits als Jugendlicher schrieb er für die Sozialistischen Monatshefte und die Frankfurter Zeitung. Bis zu seiner Emigration 1933 war er in Berlin Herausgeber und Redakteur seiner Zeitschrift "Das Kunstblatt", der tonangebenden Publikumszeitschrift zu Kunst und Kultur in der Weimarer Republik. Die inhaltliche und gestalterische Qualität des erstmals im Januar 1917 erschienenen Kunstblatts ist bis heute nahezu unerreicht. Im Zentrum seines Schaffens standen der Expressionismus, die Neue Kunst, aber auch Architektur, sozialer Wohnungsbau, Film, Werbung und Fragen des Kunstmarkts. Paul Westheim (1886-1963) unterhielt enge Freundschaften mit Wilhelm Lehmbruck und Oskar Kokoschka. Er war eine der produktivsten und profiliertesten Persönlichkeiten sowohl im Kunstbetrieb als Autor, Verleger und Initiator innovativer Fotobildbände, als auch in der demokratischen Kultur Deutschlands. Er verfolgte mit seiner Arbeit ein dreifaches Ziel; dem Leser die Berührungsängste mit der Kunst zu nehmen, ihm die Augen für die Welt zu öffnen und gleichzeitig den humanen Anspruch der Moderne in allen Bereichen des Lebens zur Geltung zu bringen.

Pressemitteilungen der DEA: Siegeszug der HeLa-Zellen

Veröffentlicht am Donnerstag 16 Februar 2017 14:13:01 von rschilke,
HeLa-Zellen haben Millionen von Menschen das Leben gerettet, doch nur wenige kennen die Frau, von der sie stammen, nämlich Henrietta Lacks, eine lebenslustige, damals 30-jährige schwarze Tabakarbeiterin aus Baltimore in den USA. Mit stechenden Bauchschmerzen ging die junge Henrietta Lacks, Mutter von fünf Kindern, Anfang 1951 zu einem Arzt im John Hopkins-Krankenhaus in Baltimore, doch bereits acht Monate später war sie tot, gestorben am fortgeschrittenen Gebärmutterhalskrebs. Der behandelnde Arzt beschrieb den Tumor als etwas Besonderes - er war nicht so hart wie sonst üblich, sondern weich und lila. Er entnahm seiner Patientin deshalb einige Zellen und schickte sie zur weiteren Untersuchung an ein Labor. Dort wurde die Gewebeprobe in ein Gemisch aus Hühnerplasma und Kalbsembryonenextrakt sowie menschlichem Nabelschnurblut im Kühlschrank aufbewahrt, gekennzeichnet mit dem Kürzel "HeLa". Trotz dieser guten Pflege sterben solche Zellen normalerweise rasch ab. Doch die Tumorzellen der Henrietta Lacks starben nicht, sondern vermehrten sich immer weiter, bis es Millionen davon gab - eine wissenschaftliche Sensation. Bis zu diesem Zeitpunkt war es noch niemandem gelungen, menschliche Zellen länger als ein paar Wochen im Labor am Leben zu erhalten. Nun allerdings gibt es eine offenbar unsterbliche menschliche Zelllinie. Die Wissenschaftler aus Baltimore versandten die HeLa-Zellen freigiebig an Labore in aller Welt.

Pressemitteilungen der DEA: Sammlung Prinzhorn erwirbt das künstlerische Werk von Erich Spiessbach

Veröffentlicht am Dienstag 07 Februar 2017 10:31:42 von rschilke,
Sammlung Prinzhorn erwirbt das künstlerische Werk von Erich Spiessbach - Wie wir kürzlich erfuhren, erwarb die Sammlung Prinzhorn in Heidelberg dank der großzügigen Unterstützung des Mannheimer Unternehmers Dr. Manfred Fuchs, der Kulturstiftung der Länder sowie der Stadt Heidelberg das Oeuvre des Psychiatrie-Insassen Erich Spiessbach (1901-1956) und konnte damit ihren neueren Bestand mit "Humor aus der Psychiatrie" um mehr als 500 Zeichnungen, Texte und Fotos erweitern. "Das Werk Erich Spiessbachs ist in seiner Geschlossenheit für einen Psychiatrie-Insassen einmalig und dazu von ungewöhnlicher zeichnerischen Qualität", erklärte PD Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung Prinzhorn. "Zudem erweitern die Arbeiten den neueren Bestand zwischen den Jahren 1945 und 1959, als Psychopharmaka in Deutschland eingeführt wurden. Eine Zeitspanne, die bisher in der Sammlung Prinzhorn kaum vertreten war." Querulantenwahnsinn - war die Diagnose, die Erich Spiessbach 1943 in die Psychiatrie brachte. Der archäologische Hilfsarbeiter hatte sich zuvor im Museum für Vor- und Frühgeschichte in Münster mit seinen Vorgesetzten gestritten und wurde fristlos entlassen. Spiessbach wehrte sich dagegen vor Gericht und gewann. Doch in der Folge eskalierte die Auseinandersetzung. Er machte immer mehr gerichtliche Eingaben mit immer weniger nachvollziehbaren Beschwerden. Offenbar ging es Spiessbach darum, feststellen zu lassen, dass er anderen an Einsicht und Intelligenz überlegen sei. Doch er bewirkte das Gegenteil: Dreimal wurden Gutachten über seine geistige Verfassung angefertigt, die er selbst "Idiotendiplome" nannte.

Pressemitteilungen der DEA: Never Walk Alone: Jüdische Identitäten im Sport

Veröffentlicht am Dienstag 07 Februar 2017 10:30:40 von rschilke,
Das Jüdische Museum in München beabsichtigt, vom 22. Februar 2017 bis 7. Januar 2018 eine Ausstellung unter dem Titel "Jüdische Identitäten im Spor" durchzuführen und unterrichtete uns davon. "You?ll Never Walk Alone" - dass gerade dieses Lied, einst komponiert von Richard Rogers und Oscar Hammerstein für das Musical "Carouse", zu einer Hymne des Sports geworden ist, überrascht nur wenige. Die Frage nach Zugehörigkeit stellt sich in der Sportarena ebenso wie in der sie umgebenden Gesellschaft. Die Ausstellung "Never Walk Alone . Jüdische Identitäten im Sport" nähert sich dieser komplexen Idee der Zugehörigkeit an, indem sie Sportlerinnen und Sportler jüdischer Herkunft auf der Spielfläche fokussiert. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts nahm die Sportbegeisterung in der deutschen Gesellschaft unaufhaltsam zu. Die Vorstellung vom modernen, gesunden und wohlgeformten Körper war eng mit sportlicher Ertüchtigung und Disziplin verbunden. Diese Entwicklung bot auch Deutschen jüdischer Herkunft viele Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Integration und zum sozialen Aufstieg. Im Fechten, Turnen, Schwimmen und im Tennis taten sich Athletinnen und Athleten jüdischer Herkunft hervor. Sportliche Leistungen und Erfolge waren nicht nur ein wesentliches Mittel zur Entwicklung und Festigung moderner jüdisch-deutscher Identität, sondern entzogen antisemitischen Stereotypen von der körperlichen Unterlegenheit den Boden.

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