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Pressemitteilungen der DEA: Allokation in der Medizin: Privatversicherte

Veröffentlicht am Dienstag 04 August 2009 13:34:45 von rschilke,

Neulich überschrieb die Süddeutsche Zeitung einen wichtigen Artikel mit "Hoffentlich nicht privatversichert" und führte aus, dass die vermeintlich privilegierten Privatversicherten unter unnötigen Operationen, unnützen Röntgenaufnahmen und einer Überdosis an Medizin leiden, verdeutlichte diese Aussage mit einem durchaus praxisnahen Beispiel.

 
Kommt ein Kassenpatient zum Arzt, der über Stress im Büro, Ärger mit seiner Frau und Bauchschmerzen klagt, begutachtet der behandelnde Arzt den Bauch, sagt beruhigend, das wird schon wieder und rät ihm, sich ein paar Tage Ruhe zu gönnen.
 
Für den Privatpatienten mit gleichen Symptomen allerdings nimmt sich derselbe Arzt weit mehr Zeit. Es wird ein Blutbild gemacht, Ultraschall von Bauch und Herz sind geboten, der Helicobacter-Atemtest ebenso wie ein Laktosetoleranztest werden durchgeführt und eine Magen- Darmspiegelung ist oftmals die Folge. Die Notwendigkeit derartig umfassender Untersuchungen ist häufig nur bei jedem 10. Privatpatienten nötig, und die damit verbundenen Ängste und Sorgen sind ein zusätzlicher Stress, dem sich der Privatpatient oftmals unterziehen muss. Diese Diskrepanz einer Überversorgung, die der Privatpatient bei jedem Symptom über sich ergehen lassen muss, um alle Risiken abzuklären, ist häufig keineswegs in seinem Sinne. In vielen Fällen wird die Medizin für den Patienten zum Martyrium, so die SZ.
 

Pressemitteilungen der DEA: Bachelor- und Masterstudiengänge bedürfen der Akkreditierung

Veröffentlicht am Dienstag 07 Juli 2009 15:14:58 von rschilke,

Einerseits beabsichtigt die Bundesregierung, mehr Transparenz und Vergleichbarkeit bei der Akkreditierung der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge zu schaffen, andererseits werden derartige Verfahren immer teurer und entsprechend bürokratisierter.

Genügten früher für den Antrag auf Zulassung eines Bachelorstudiengangs zur Prüfung an das zuständige Ministerium meist Stellungnahmen in einem Umfang von 20 Seiten, verlangen heute sogenannte Akkreditierungsagenturen meist schon den hundertfachen Seitenumfang, um eine Prüfung zu übernehmen.
Die Anträge beschäftigen mehrere Monate lang die einreichende Hochschule in gleicher Weise wie die Akkreditierungsagenturen, und die dafür anfallenden Kosten sind demzufolge ebenfalls um ein Vielfaches gestiegen.

Pressemitteilungen der DEA: Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Gerd Plewig wurde 70 Jahre alt !

Veröffentlicht am Donnerstag 02 Juli 2009 12:31:32 von rschilke,

Ein Freund der Deutschen Eliteakademie, der Münchner Dermatologe Gerd Plewig, lud am 17.06.2009 anlässlich der Frühjahrstagung der Münchner Dermatologischen Gesellschaft, die als wissenschaftliches Symposium zu seinem 70. Geburtstag abgehalten wurde, die Elite der bundesdeutschen Dermatologie nach München ein. Bei prachtvollem Wetter und einem gelungenen Gerd Käfer-Büffet wurde die Veranstaltung zu einem echten Fest des Jubilars, der in der Bundesrepublik zu den renommiertesten Dermatologen zählt und auch weltweit einen herausragenden Namen besitzt.

Seine steile medizinische Karriere begann mit der Übernahme des Lehrstuhls für Dermatologie an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf, dem dann der Ruf nach München folgte, als Direktor der Klinik für Dermatologie und Allergologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in der Nachfolge von Braun-Falco, dem damals herausragendsten Vertreter auf diesem Gebiet.
 
Plewigs Nachfolger, Prof. Dr. Dr. Thomas Ruzicka, beschrieb in einer sehr launigen Rede den Werdegang seines Vorgängers in Düsseldorf und München und unterhielt das Publikum und den Jubilar gekonnt.
 
Während im ernsthaften, wissenschaftlichen Teil des Symposiums sich Prof. Dr. Karin Scharffetter-Kochanek mit der Pathogenese bei Wundstörungen befasste und die neuesten Entwicklungen vorstellte, berichtete Prof. Dr. Percy Lehmann von der Pathophysiologie zur Klinik bei Licht und Lupus erythematodes. Prof. Dr. Bodo Melnik nahm sich Gerd Plewigs Lieblingsthema an, der Therapie der Akne und Rosazea, während Prof. Dr. Martin Röcken über die Dermatologische Tumortherapie referierte. Beim Melanom sind erste Therapie-erfolge zu verzeichnen.

Pressemitteilungen der DEA: Die Praxisgebühr auf dem Prüfstand

Veröffentlicht am Donnerstag 02 Juli 2009 12:28:21 von rschilke,

2004 führte das Gesundheitsministerium in der BRD die Praxisgebühr für gesetzlich Versicherte in Höhe von 10,-- Euro pro Quartal für den Arztbesuch ein, begleitet von einem werblichen Aufwand, der seinesgleichen sucht und der - in der Retrospektive gesehen - ohne den geringsten Erfolg für das Gesundheitssystem blieb.

Der Patient ist verärgert über die erzwungene Selbstbeteiligung, für den Arzt stehen die Kosten des bürokratischen Aufwands zugunsten der Krankenkassen in keinem Verhältnis zu den Einnahmen, und der prozentuale Rückgang von Praxisbesuchen je Patient im ersten Jahr der Einführung verschwand in den darauf folgenden Jahren völlig und machte die Bürger der BRD wieder zum Weltmeister bei den jährlichen Arztkontakten.
 
Selbst die Schweizer, die auf ihre Gesundheit sehr bedacht sind, gehen pro anno nicht einmal halb so oft zum Arzt, wie die offenbar mehr krankheitsbelasteten Deutschen. Analog zweier volkswirtschaftlicher Gutachten ging im Jahr 2004 die Zahl der Arztkontakte durch die Maßnahme der Praxisgebühr gemäß einer Studie der beiden Ökonomen Jonas Schreyögg (TU München) und Markus Grabka (DIW Berlin) um fast 9 Prozent zurück – ein - wie es schien - erstaunlicher Effekt, den der quartalsmäßige Beitrag von 10,-- Euro zeigte.
Doch die nachfolgenden Untersuchungen der beiden Volkswirtschaftler aus dem Jahren 2008 dämpften die Euphorie ganz erheblich. Der Effekt war bereits 2005 und 2006 nicht mehr feststellbar. Begründet wurde dieses statistische Phänomen dadurch, dass der Wirbel um die Praxisgebühr die Patienten 2003 aufschreckte und sie deshalb Arztbesuche noch in jenem Jahr vornahmen, um die Gebühr zu sparen. Demzufolge wies das Jahr 2003 eine besonders hohe Zahl von Arztbesuchen auf, die zur Folge hatte, dass 2004 der prozentuale Rückgang in Höhe von 9 Prozent besonders deutlich wahrgenommen wurde. In 2005 war der Schreck über die Zuzahlung verpufft und somit eine Wirkung nicht mehr feststellbar.

Pressemitteilungen der DEA: Aktuelle Trends in der betriebswirtschaftlichen Weiterbildung

Veröffentlicht am Freitag 26 Juni 2009 16:52:46 von rschilke,

Während sich das bundesdeutsche Topmanagement mit zunehmender Beliebtheit an international renommierten Universitäten und Business Schools weiterbildet, absolvieren mittlere und untere Stufen ihre Fortbildungen noch immer zumeist an nationalen Institutionen.

Gerade zu internationalen Einrichtungen besteht ein erheblicher Unterschied in bezug auf die methodisch-didaktischen Weiterbildungsstrukturen. So wird im angelsächsischen Raum viel mit Case-Studies gearbeitet.
Es ist vielfach schwierig, für die Personalentwicklung aus den unterschiedlichen Bildungsschwerpunkten eine einheitliche Zielhierarchie innerhalb der parallelen Weiterbildungsstränge sicherzustellen. Gerade die Praxis zeigt, dass hier die richtige Abstimmung in vielen Betrieben nicht optimal funktioniert. Um dies zu verbessern, ist es angezeigt, funktions- und prozessübergreifende Ausbildungslandkarten zu schaffen, die Übersicht geben, welche Ausbildungen wie und wo erfolgen sollen. Externe Bildungspartner können gezielt in das System integriert werden, und es findet dann eine Verzahnung der einzelnen Trainingsmaßnahmen statt.

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