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Thema:Akademienachrichten

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Akademienachrichten: Kooperation der Krankenhäuser mit den niedergelassenen Ärzten.

Veröffentlicht am Mittwoch 03 Dezember 2008 11:08:43 von rschilke,
 
 

Durch die Gesundheitsreformen der letzten Jahre wurde der Wettbewerb für Vertragsärzte und Krankenhäuser verschärft, daneben wurden aber auch die Kooperationsmöglichkeiten verbessert. Dies bietet aus Sicht der niedergelassenen Ärzte zu viele Möglichkeiten für Krankenhäuser, auch ambulant tätig zu werden.

Dabei genießen die Krankenhäuser klare Wettbewerbsvorteile, da bei diesen für den zusätzlichen ambulanten Bereich oftmals keine Rücksicht auf Bedarfsplanung oder Budgetzwänge genommen werden muss. Darüber hinaus wird in der Regel in Krankenhäusern mit einer Infrastruktur gearbeitet, die zum großen Teil aus öffentlichen Geldern finanziert wurde.  Ein zu weitreichendes Tätigwerden von Krankenhäusern im ambulanten Bereich kann leicht dazu führen, dass die dort niedergelassenen Ärzte als Einweiser verprellt und andere Kliniken berücksichtigt werden, was sich letztendlich nicht zum Vorteil des Ausgangskrankenhauses auswirkt.


Akademienachrichten: 12. Heidelberger Symposium 2008

Veröffentlicht am Montag 01 Dezember 2008 11:08:03 von rschilke,
 

Am 8. und 9. November fand heuer das Heidelberger Symposium statt.

Das Leitthema der Veranstaltung lautete dieses Jahr „Schwerpunkte im Bereich impfpräventabler Erkrankungen“.

Die Firma Sanofi Pasteur MSD lud zum 12. Mal zu der zweitägigen Veranstaltung ein, die jedes Jahr wichtige Neuerungen aus dem Bereich des Impfwesens und paralleler Themen einer interessierten Ärzteschaft, bestehend aus über 300 vorwiegend Kinder- und Jugendmedizinern, wissenschaftlich exzellent aufbereitet darbietet.
In diesem Jahr lagen die Themenschwerpunkte vor allem im Bereich der Impfstoffe gegen humane Papillomviren, Rotaviren bei Kindern und Säuglingen und Pertussis bei Erwachsenen. Daneben wurden die Entwicklungen der STIKO-Empfehlungen erläutert und ein Einblick in das Krankheitsbild des Herpes Zoster gegeben. Moderiert wurde das Symposium von dem Kinder- und Jugendmediziner Dr. Uwe Goering und Dr. Birgit Schmidt-Lachemann vom Gesundheitsamt Stuttgart, Arbeitskreis Jugendmedizin.
Prof. Dr. Hans-Iko Hupperts, Direktor des Prof.-Hess-Kinderklinikums Bremen-Mitte, hielt den ersten Vortrag zum Thema Komplikationen bei Erkrankungen durch Rotaviren. Er zeigte anschaulich auf, dass Rotavirusgastroenteritiden zu den häufigsten Gründen einer Hospitalisierung von Kindern unter 5 Jahren gehören. Auch sind gerade in Hinblick auf Fieber, Dehydration und Erbrechen schwere Komplikationen bei der Rotavirusgastroenteritis bekannt, die im weiteren Verlauf zu nekrotisierender Enterokolitis und Apnoen bei Frühgeborenen sowie bleibenden cerebralen Schäden oder dem postenteritischen Malabsorptionssyndrom führen können.
Im Anschluss an diesen Vortrag berichtete Prof. Dr. Volker Schuster, Leiter der Universitätskinderklinik Leipzig, von den Erfahrungen der Umsetzung der Rotavirusimpfung in Sachsen. Sachsen konnte in diesem Zusammenhang mit besonderen Erfahrungswerten glänzen, weil die Sächsische Impfkommission (SIKO) in Sachsen als erstes Bundesland die Rotavirusimpfung für alle Säuglinge im ersten Lebensjahr seit dem 01.01.2008 empfahl. Parallel dazu läuft in Sachsen ein epidemiologisches Rotaviruskontrollprogramm zur Überwachung eines möglichen Typenwechsels der aktuell zirkulierenden Rotaviren. Die Erfahrungen aus Sachsen lassen Prof. Schuster hoffen, dass bald die STIKO eine ähnliche Impfempfehlung wie die SIKO ausspricht und auch alle gesetzlichen Krankenkassen die          Rotavirusimpfung erstatten.

Akademienachrichten: Müssen Ärzte mit Betriebsprüfungen rechnen und sich dagegen wappnen ?

Veröffentlicht am Donnerstag 27 November 2008 09:22:01 von rschilke,
 
 
Schon im Vorfeld können beruhigende Aussagen getroffen werden; Ärzte müssen – wie Kleinbetriebe – nur durchschnittlich alle 33 Jahre mit einer Betriebsprüfung rechnen, so dass - statistisch gesehen - lediglich jeder zweite Arzt im Laufe seines Berufslebens mit einer Betriebsprüfung konfrontiert wird.
Ursache für häufige Betriebsprüfungen oder gar Steuerfahndungen sind meist deutliche Einkommensschwankungen, erhebliche Sonderabschreibungen oder offen zur Schau gestellter Luxus, der nicht zum Einkommen passt, manchmal auch anonyme Anzeigen.
 

Akademienachrichten: Chancen und Risiken eines monistischen Systems der Krankenhausfinanzierung !

Veröffentlicht am Donnerstag 06 November 2008 17:22:47 von aschilke,
Die Krankenhausfinanzierung soll nach Vorstellung der Bundesregierung von einem dualen in ein monistisches System umgewandelt werden. Bei einer monistischen Finanzierung werden sämtliche laufenden und Investitionskosten in einem Preis abgebildet. Das bedeutet, dass zusätzlich zu den Fallpauschalen von den Kassen auch ein Investitionszuschlag bezahlt werden soll. Ökonomen sehen darin den Vorteil, dass die Kliniken hier - unabhängig von der Kassenlage in den einzelnen Bundesländern - eine eigenständige Investitionspolitik betreiben könnten. Die Krankenkassen hingegen verbinden damit die Erwartung, dass sie die Erwartungen, Kapazitäten und Angebote besser beeinflussen können. Das Problem besteht vor allem darin, dass die Bundesländer hierin einen nicht hinzunehmenden Eingriff in ihre Hoheitsrechte sehen.
Die Umstellung auf ein monistisches System wird von vielen Betroffenen im Krankenhausbereich sehr skeptisch betrachtet, in erster Linie besteht die Angst, dass am Ende Gelder fehlen. Viele Vertreter der Krankenhäuser bezweifeln die Berechnungsgrundlagen für die künftigen Investitionszuschläge. Auf dem 7. Nationalen DRG-Forum in Berlin forderte deshalb der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Rudolf Kösters, dass eine Anbindung der Steigerungsrate der Krankenhausfinanzierung an das Bruttoinlandsprodukt - anstatt wie bisher an die Grundlohnrate - stattfinden solle. Bis jetzt ist die aus der Lohnentwicklung der Vergangenheit abgeleitete Grundlohnrate die gesetzliche Obergrenze für die Preiszuwächse bei den Fallpauschalen, mittels derer inzwischen über 90 Prozent der Krankenhausleistungen vergütet werden. Die Steigerungsrate beträgt derzeit für die Ausgaben an Krankenhausleistungen 0,64 Prozent.

Akademienachrichten: Großes Wohltätigkeits-Event 2008 - KINDERWELTEN

Veröffentlicht am Donnerstag 06 November 2008 10:49:44 von rschilke,
Benefiz und Sharety Gala in Frankfurt !
 
Am Samstag, den 18.10.2008, fand die diesjährige Sharety Night der Aktion Kinderwelten - zum ersten Mal in Frankfurt am Main - statt. Die erfolgreiche Initiative des Pharmaunternehmens Sanofi Pasteur MSD Deutschland, welche ihr Geschäftsführer Thomas Rühle aus eigenem Engagement ins Leben rief, feierte wieder einmal eine außergewöhnliche Gala, die dazu diente, Spenden im sechsstelligen Bereich einzusammeln.
Die Nacht stand unter dem Moto des Teilens, in den Beiträgen wurde den Teilnehmern bewusst gemacht, dass Teilen sich lohnt, wer teilt mehr vom Leben hat und beim Teilen immer auch ein Teil beim Geber bleibt.
Der neu gegründete Sharety e.V. war dieses Jahr Veranstalter der Gala. Dabei stammt die Idee zum Begriff Sharety von dem Künstler Mike Kuhlmann. Das Kunstwort „Sharety“ setzt sich aus den englischen Wörtern „to share“ (teilen) und „charity“ (Wohltätigkeit) zusammen.
Die Vorsitzende des Vereins, Petra von Borstel, lud zusammen mit Sanofi Pasteur MSD über 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medizin, Sport und Kultur in das Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main zu einem außergewöhnlichen Abend, der nicht nur dem sozialen Engagement ein breites Podium bot, sondern auch das Publikum mit kulinarischen Besonderheiten (auch sie standen unter dem Motto Teilen) und einem hervorragenden künstlerischen Programm verwöhnte.
Die prominente Schirmherrschaft übernahmen Franziska von Almsick und Baba Sylla, der Gründer der Hilfsorganisation Orange Babies, einer Stiftung, die das Ziel verfolgt, HIV-infizierten Babys und Schwangeren in Afrika aktiv Hilfe zu leisten.
Im Laufe des Abends, durch den Thomas Koschwitz mit seiner launigen Moderation führte, wurden als Höhepunkt der Gala die verschiedenen Kinderwelten Sharety Awards vergeben. Über 90 Schulen hatten sich mit ihren Initiativen bei dem diesjährigen Wettbewerb unter dem Motto „Teilen lohnt sich“ beworben. Die Auszeichnung entwickelt sich zum „Oscar der guten Tat“  und würdigt das Engagement der Schüler und Lehrer, wenn sie an ihren Schulen soziale Projekte entwickeln und umsetzen. Alle Preise waren auch mit einer finanziellen Unterstützung und Belohnung versehen; so wurden  insgesamt 50.000,-- Euro an Preisgeld vom Pharmaunternehmen Sanofi Pasteur MSD gespendet. Dabei sind jeweils 50 Prozent des Betrags für die jeweiligen Hilfsprojekte zu verwenden, die anderen 50 Prozent können die Gewinnerschulen selbst einsetzen. Aus einer bundesweiten Schulausschreibung wurden aus 93 Einsendungen nachfolgende Gewinner ausgewählt:

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