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Thema:Akademienachrichten

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Akademienachrichten: Die KTQ ist eine wichtige Einrichtung des Qualitätsmanagements im Gesundheitswes

Veröffentlicht am Freitag 15 August 2008 13:10:20 von aschilke,

Hinter der Abkürzung KTQ verbirgt sich die „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“. Die Ve reinigung wird von der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Bundesärztekammer, den Spitzenverbänden der Krankenkassen, dem Deutschen Pflegerat und dem Hartmannbund getragen. Dies sorgt für eine breite Akzeptanz des KTQ-Verfahrens.


Akademienachrichten: Institute an der DEA: HPV-Impfstoffe - Nebenwirkungen

Veröffentlicht am Donnerstag 14 August 2008 12:53:30 von rschilke,

Zwei Impfstoffe zum Schutz vor HPV-Infektionen sind auf dem Markt

  1. Gardasil® zum Schutz vor den HPV-Typen 6, 11, 16, 18
  2. Cervarix® zum Schutz vor den HPV-Typen           16, 18

 

Klinische Prüfungen vor der Zulassung lt. Fachinformation

 

In den Fachinformationen sind aufgrund klinischer Studien an mehreren tausend Probandinnen (und bei Gardasil auch Probanden) folgende Nebenwirkungen aufgelistet.

 

Die Häufigkeit wurde nach den üblichen Frequenzen ermittelt:

sehr häufig     > 1/10

häufig             > 1/100      < 1/10

gelegentlich   > 1/1000    < 1/100

selten             > 1/10.000 < 1/1000

sehr selten     < 1/10.000  plus Einzelfälle

 

Zu 1 Gardasil®

 

sehr häufig      lokale Reaktionen Rötung, Schwellung, Schmerz

                        Fieber

häufig              lokal Blutung, Pruritus

selten              Urtikaria

sehr selten      Bronchospasmus

 

 

Zu 2 Cervarix®

 

sehr häufig      lokal Schmerzen, Rötung, Schwellung

                        Kopfschmerzen, Myalgie, Müdigkeit

häufig              Fieber (> 38° C)

                        Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall

                        Urtikaria, Pruritus

                        Arthralgie 

gelegentlich    lokal Induration, Parästhesie

                        Schwindel

                        Infektion der oberen Atemwege

 

 


Akademienachrichten: Die DEA: Bundesgerichtshof bestätigt Abrechnungspraxis nach GOÄ

Veröffentlicht am Mittwoch 13 August 2008 13:06:21 von aschilke,
In einem Grundsatzurteil (Az.: III ZR 54/07) hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden, dass Ärzte durchschnittliche Leistungen für Privatpatienten nach dem Höchstsatz der üblichen Gebührenordnungsspanne abrechnen dürfen. Der BGH bestätigte mit diesem Urteil die gängige Abrechnungspraxis und stärkte die Rechte der Ärzte=2 0gegenüber ihren Patienten. Somit können ärztliche Leistungen für Privatpatienten weiterhin ohne zusätzliche Begründung mit dem 2,3-fachen Satz der GOÄ berechnet werden, selbst wenn sie nach Schwierigkeit und Zeitaufwand als durchschnittlich zu bewerten sind.
Ausgangspunkt dieses Urteils war die Klage eines Patienten (Kl.) gegen seinen Augenarzt (Bekl.). Der Kl. beanstandete in seiner Klage die seiner Meinung nach überhöhte Abrechnung des Bekl. und verweigerte in der Folge die Zahlung der Rechnung. Der Bekl. hatte seine ärztliche Leistung mit dem 2,3-fachen GOÄ-Satz in Rechnung gestellt und die medizinisch-technischen Leistungen zum 1,8-fachen des Gebührensatzes. Dies sind die Höchstsätze der in der GOÄ vorgesehenen Regelspanne.

Akademienachrichten: Die DEA: Arzneimittelausgaben 2007 !

Veröffentlicht am Montag 11 August 2008 12:48:31 von rschilke,

Die Arzneimittelausgaben sind auch im Jahr 2007 im Vergleich zu den vorausgegangenen Jahren wieder angestiegen. Die aktuellen Prognosen deuten auf Mehrausgaben von circa sieben Prozent hin. Eine solche Kostensteigerung zieht die Frage nach den Ursachen nach sich.

Im Jahr 2006 ist das  Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeits-Gesetz (AVWG) in Kraft getreten. Dieses Gesetz beinhaltet unter anderem einen Mechanismus zur Absenkung der Festbeträge und damit zur Senkung der Preise im Generikamarkt. Dies hatte zur Folge, dass es auf dem Generikamarkt zu deutlichen Preissenkungen gekommen ist; die Folge waren im Jahr 2006 größere Entlastungen bei den Arzneimittelausgaben.

Darüber hinaus wurde durch das AVWG ein Steuerungselement eingeführt, das die Vereinbarung von Therapiekosten ermöglichte. Dies sollte eine günstige Verordnung in der jeweiligen Wirkstoffgruppe gewährleisten. Tatsächlich sind solche Vereinbarungen erstmals für 2007 getroffen worden. Bis heute ist jedoch nicht klar, ob sich durch die Vereinbarung von Tagestherapiekosten tatsächlich Einsparungen ergeben haben. Die Einführung könnte auch kontraproduktiv gewirkt haben, weil mit der Vereinbarung von Tagestherapiekosten ein Anreiz geschaffen wurde, die Menge der Arzneimittel auszuweiten und Packungen mit hohen Wirkstärken zu verordnen, da diese günstigere DDD-Kosten (Kosten je definierter Wirkstoffmenge) aufweisen.


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