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Silver Agers – Forever young?
Datum: Mittwoch 10 Januar 2018 14:18:47
Thema: Pressemitteilungen der DEA


Mit der richtigen Einstellung und der dazugehörigen medizinischen Betreuung können Begleiterscheinungen des Alters deutlich gemildert werden. Die britische Schauspielerin Helen Mirren oder ihre französische Kollegin Catherine Deneuve gehören einer Generation an, die man früher als Senioren oder Rentner bezeichnete. Beide Damen würden es sich allerdings verbitten, heute so genannt zu werden und stehen damit exemplarisch für das Selbstverständnis der häufig jünger wirkenden und sich jünger fühlenden Vertreter der Generation über 65. Die Französin Jeanne Calment wurde 122 Jahre alt, als sie 1997 in Arles starb und gilt damit bis heute als ältester Mensch, der jemals gelebt hat. Calment rauchte seit ihrem 16. Lebensjahr und war überzeugt, dass Portwein, wenig Sex, viel Schlaf und viel Knoblauch ihr langes Leben begünstigt hätten.

Zieht man die Statistik heran, sieht diese wie folgt aus: 2015 rechnete das Statistische Bundesamt jeden 5. Bundesbürger der Generation über 65 zu. Doch der Anteil dieser Altersgruppe steigt kontinuierlich. 2060 soll laut den Statistikern bereits ein Drittel mindestens 65 Jahre alt sein. 2017 geborene Mädchen und Jungen könnten durchschnittlich bis zu 93 Jahre respektive 90 Jahre alt werden. Ein Alter von 100 Jahren sollen nach Berechnungen der Statistiker 22 Prozent der neugeborenen Mädchen und 16 Prozent der neugeborenen Jungen in der Bundesrepublik erreichen. Auf diesen demografischen Wandel stellt sich nicht nur die Konsumindustrie ein, auch in der Gesundheitsversorgung werden neue Konzepte in Angriff genommen. Mehrfamilienhäuser als altersübergreifende Wohngemeinschaften und Betreuungskonzepte abseits der üblichen Altersheime sind Angebote auf Nachfragen einer zunehmend älteren Gesellschaft, die trotz fortschreitend einschränkender Erkrankungen oder Unfälle Wert auf Selbständigkeit legt. Einige Kliniken profilieren sich mit Zentren speziell für Unfallbetreuung von älteren Patienten, den so genannten „AltersTraumaZentren“. Stürze und komplizierte Brüche sind mit fortschreitendem Alter zwar nach wie vor schwieriger zu therapieren als bei jüngeren Menschen, aber neuartige Konzepte und Produkte versprechen hier immer schnellere und wirksamere Heilung auch für ältere Patienten. Auf diesem Gebiet gibt es sehr viel zu tun. Doch eine Frage zum Schluss: Will jemand wirklich sich selbst überleben?





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